,84 III. Abtheilung. IV. Kapitel.
daß es hier also, obgleich in geringerer Menge, mehrWirkung äußern könne. Diese Betrachtung läßt sich aufdieselbe Weise auf verschiedene Gattungen luftformigerFlüssigkeiten anwenden, in denen verschiedene Arten vonVerbindungen des Feuers gleichfalls große Unterschiedein dem Verhältnisse der ausdehnenden Kraft mit den Masssen, hervorbringen können: von welcher Idee ich Ge-brauchmachen werde, wenn ich die Folgen angezeigt habe,die mir damals aus den gesammten Versuchen zu stießenschienen, jetzt aber eine neue Prüfung verdienen. DieseFolgen sind: l) daß, welches auch die, den verschiedenenbrennbaren Lustarten gemeinsame Substanz seyn möge,sie in allen das Vermögen behält, sich mit der reinenLust, oder der merklich schweren Substanz die sie aus-macht, zu verbinden. (Diese Folge scheint mir unmittel-bar zu seyn; die übrigen waren entfernter und dadurchunsicherer); 2) daß, wenn diese Substanz sich mit der rei-nen Lust ohne sie zu zersetzen, verbindet, oder wenn gleichanfangs mit der Basis dieser Luft verbunden, sie gemein-schaftlich die, zur Existenz eines luftförmigen Fluidumsnöthige Menget Feuer erhalten, daraus fixe Lust ent-springe. z) daß, wenn die reine Luft, indem sie sichmit derselben Substanz der brennbaren Lustarten ver-bindet, sich zersetzt und also ihr verborgnes Feuer fahrenläßt, daraus Wasser entspringe, a) Endlich, daß indiesem letzten Falle mehr Wärme entstehe, als wennsich fixe Luft bildet.
§. 706.
Nach dieser Theorie, trug ich im i sten Theile, alsich von den Phänomenen der Wärme, welche das Ver-brennen begleiten, handelte, die Idee vor: „daß. wenndiese Operation durch eine sehr große ursprünglicheWarme schleunig geschieht, sich weniger fixe Luft undmehr Wasser bilde, als wenn sie langsam geschieht:
und