Von der Bildung des Wassers in der Luft. 18z
Gran auch bey diesem Masser zersetzter reiner Luft her-rührt, hat o, 66o Unzen Eis geschmolzen. Weil nunalso, 2,40 Gran instanunabler Luft durch ihr latentesFeuer O, Zg4 Unzen Eis schmelzen machten, so hatte eineder reinen Lustgleiche Menge davon, nämlich d,Z4Gran1, 160 Unzen geschmolzen. Die 8, ;4 Gran relner schifthaben aber nur O,66o Unzen geschmolzen. Die Mengendes verborgenen Feuers in der instammablen und rei-nen Luft sind also unter sich wicr,ldO: O,üüo; ohn-gefahrwie ;: z.
§- 70;.
Als ich dies Resultat dem Herrn Matt mittheilte,so schien es ihm, seiner Natur selbst nach, der Idee gün-stig, daß man die eomparativen Mengen vom Verbor-genen Feuer der beyden Luftatten auf dicseiu Wege ent-decken könne; darinn, daß, bey dieser ersten Skitze, diebrennoare Luft mehr verborgenes Feiler als die reineim Verhältniß ihrer Massen zu haben schien; indem erdachte, daß ein luftförmigcs Fluidum, welches, bey glei-cher Masse mit einem andern, weit mehr ausdehnendeKraft besitze, dies Vermögen wahrscheinlich von einergrößcrn Menge Feuer erhielte. Zwar scheinen die wassri-gen Dünste diesem Grunde zu widersprechen, weil sie,bey einer doppelt so großen ausdehnenden Kraft als diereine Luft, weit weniger latentes Feuer besitzen. Aberdas Feuer hangt in diesen Dünsten sehr wenig an demWasser; indem es immer bereit ist dasselbe zu verlassen,fceywillig oder durch Zusammendrücken (wenn die benach-barten Substanzen das befreytc Feuer verschlucken) oderendlich durch Abnahme der Wärme. Man kann alsoaus dieser Art von Verbindung des Feuerö mit demWasser in den Dünsten begreifen; daß es hier weni-ger an ausdehnender Kraft verliere als in den luftfoelUl-gen Flüssigkeiten wo seine Verbindung inniger ist; und
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