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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
181
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. -8i

voisl'er und de la Plaee ansähe, als er glaubte, daß sieein Mittel an die Hand geben könnten, die respektivenMengen von verborgenem Feuer in der inflammabelnund reinen Luft zu finden, und nach diesen Grundsätzenwill ich sie durch die obigen Versuche der Herren Lavoi-sier und de la Piace bestimmen.

§. ?c>Z.

Bey dieser Berechnung will ich die wirklichen Massender gebrauchten Substanzen wieder annehmen, die, beyden oben erwähnten Resultaten,verhältnißmäßig vermehrtwaren, um sie auf die Wirkung von i Unze reiner Luftzu beziehen; welches ein Vergleichungsausdruck von ver-schiedenen Resultaten ist. Aber bey dieser Vermehrungder Massen scheint die Menge von Wasser, die beymVerbrennen der Kohle hat müssen hervorgebcachtwerden,zu groß zu seyn, als daß sie den Beobachtern entgehenkonnte; anstatt daß es bey den wirklichen Massen sehrmöglich war: um so mehr, da zu der Zeit, als dieseHerren ihreVersuche anstellten, man noch nicht aufWas-ser durch Zerstören gewisser Luftarlen dachte. DieMengeder verzehrten Kohle war also bloß »8 Gran, welchev, 8 Gran Asche übrig ließen, so daß die Kohle zu derOperation nur 17 ,2 Gran von ihrer Substanz hergab:wenn man hiezu 59,64 Gran keiner Luft setzt; die siedabcy gebrauchten, so haben wir 76, 84 Gran zur ge-summten ursprünglichen Masse. Das einzige beobachteteProdukt nun war 66 ,1 Gran fsser Luft: das fehlendealso, von dem ich glaube, daß es Wasser gegeben, warlo, 74 Gran. Wenn man ferner annimmt, daß diereine Luft und die brennbare, in welche die Kohle ver-wandelt wurde, sich merklich in demselben Verhältnissebefanden in diesem Wasser und in der si .ren Luft; indemthr Verhältniß ursprünglich wie 59,64: 17, 2 war; so

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