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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
159
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Von der Bildung des Wassers m der Luft. 159

nur kurze Zeit zu Birmingham auf, und drang in HerrnD. Priestk'y und Herrn Watt ihre Untersuchungen überdiese Gegenstände weiter zu treiben, vorzüglich wegenihrer Wichtigkeit für die Meteorologie.

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D. P>riestley kam im April nach London und berich-tete Herrn Watt, daß er die Absicht habe, alle dieseVersuche der Königlichen Societät mitzutheilen; daherder letzte ihm einen Brief vom 26. des Monats schrieb,worinn er seine Theorie über die Bildung des Wassersdurch die wcchsclswcise Zersetzung der bephlygisnszrtenund inflammablen Lust, erwähnte. Er schickte mir zu-gleich einen Auszug aus diesem Briefe, wovon folgendesdaS wesentliche ist. Er erzählt hier zuerst die (jetzt allge-mein angenommene) Thatsache, von Erzeugung desWassers durch Verbrennen einer Mischung di'phiogl-iMeter und inflammabler Lust, und setzt dann hinzu:Sind wir also nicht berechtigt aus diesem Phänomen zuschließen, daß das Wasser aus dephiogistisirter und'brennbarer Lust oder Phlogistvn zusammengesetzt sey,die ihrer latenten oderElementarwäNNc beraubt sind:und daß die oephlogistisirte Luft seines Phlogistonsoder der Basis der brennbare!: Lust beraubtes Wasserund mit einer gewissen Menge C'lemcntarwarme undLltht verbunden sey; daß aber diese beyden Bestandtheilehier in einem latenten Zustande enthalten sind, so daßsich der eine nicht am Thermometer und der andre nichtunsern Augen zeigt? Und wenn das Licht nur eine Modi-fikation der Warme ist, oder ein Umstand der sie beglei-tet, oder ein Bestandtheil der brennbaren Luft; ist danndie bephioglstisirtc Luft nicht dephlvgistisirtes Wasserbloß mit Elememanvarme verbunden?"

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