IZZ !ll. Abtheilung. IV. Kapites.
durch die Luft machten, verbunden mit der herrschendenIdee, daß die Luft viel Wasser in Auflösung haltenkönnte, hinderte, daß man weder bey Verwandlung derbeyden Luftarteu in Wasser, noch bey den meteorolo-gischen Folgen die ich aus diesen neuen Phänomenen zog,sich beruhigte.
§. 677.
' Wie ich im Februar nach England zurück kam, giengich im März nach Bumingham ; sehr begierig den Fort-gang des Herrn Priestley in seinen Versuchen über dieBildung der Lllft durch Wasser zu erfahren. Er hatteeine große Menge in verschiedenen Formen angestellt;deren Beschreibung ich übergehe, da sie in den PhtiostTrans, und im lll. Band seiner Versuche und Beob-achtungen über verschiedene Gegenstande der Phy-sik bekannt gemacht sind. Diese neuen Versuche scheinenso entscheidend, daß, ohngcachtct der Ausnahme bey dergläsernen Retorte, D. Priestley jederzeit von dem Ver-;mögen der Wärme, die von irgend einem Umständeder von den irdnen Retorten abhieng unterstützt ist, Was-ser in Luft zu verwandeln überzeugt war. Er theiltemir auch darauf die Versuche mir, die er nach HerrnCavendlsh, über die Erzeugung des Wassers durchVerbrennen der dephlvgistisirteu Luft mit der entzünd-baren angestellt hatte. Es war ihm geglückt, diese Lllft-arcen in solchen Verhältnissen zu gebrauchen, daß sie sichfast gänzlich zerstörten und eine ihrem Gewichte gleicheMenge Wassers gaben; dies zeigte er mir, indem erdies Verfahren in meiner Gegenwart wiederholte. HerrWatt hatte ebenfalls an diesen neuen Phänomenen überWasser und Luft vielen Theil genommen und darauseine Throne geschlossen, die er sich durch unmittelbareVersuche zu bestätigen vornahm. Ich hielt mich damals
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