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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
149
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Zustand zwischen der Ausdünst. u.V. Regen. 149

messen sich sehr wenig ändert. Von der ganzen Wasser-menge, welche die Luft binnen 24 Stunden aufnimmt,giebt sie ihrer Basis nur den ^hgu zurück; der nureinen kleinen Theil dieser Menge ausmacht. Indessenzeigt uns das HiMMUrter nicht an, daß diese Anhäu-fung von Wüster, die Feuchtigkeit in der Atmosphärevermehre; vielmehr nimmt sie hier gewöhnlich ab biszur Wiederkunft des Regens; und diese Wiederkunft istnicht nothwendig mit Veränderungen in den merkbarenUmständen, wovon ich die Phänomene beschrieben habe,verbunden.

§. 668.

Ehe mich die Beobachtungen lehrten, daß die Luftoben auf den Gebirgen trockner sey als auf den Ebnen:zweifelte ich kcineswegeS, darüber erstaunt daß, ohnge-achtet der Fortdauer der Ausdünstung , die Feuchtheitsich in den untern Schichten der Luft nicht vermehrte;daß die Dünste sich nicht in die obern Schichten erhö-ben , und daß sie sich nicht in den Gegenden sammelten,wo sich hernach die Wblken bilden. Aber meine unddes Herrn von Süllssure hygrometrischen Versuche undBeobachtungen insgesammt, haben mich gelehrt; daßdiese Anhäufung von Dünsten in gewissen Luftschichtennicht vorhanden sey; daß wenn sie in ihrem MüpilMIMsind, ihre Menge immer sehr geringe ist, und daß dieobern Schichten noch weniger als die untern haben: undich fand darauf, daß auch ohne die Hülfe dieser beson-dern Versuche und Beobachtungen, wir uns überzeugenkönnen, daß die Dünste ihre Natur in der Luft verän-dern. Es ist hiezu die Betrachtung hinlänglich, was dieFolge von der Kälte seyn würde, die beständig und injedem Klima oben in der Atmosphäre herrscht, wenn dieDünste, die sich ohne Aufhören an ihrer Basis bilden,

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