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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
135
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Von den Gewittern. 1Z5

tcn Gelegenheit gehabt habe und wovon ich hier die Um-stände mittheilen will. Wie ich um > i, Uhr an einemWinterabend nach London zurückgicng, war die Luft sthrheiter ohne sehr kalt zu seyn und ohne das) der Mondschien; ich sah einleuchtendes aus getrennten Kugelnbestehendes Gewölk, (Schäfchen) das eine Zone voninehrcrn Graden in der Breite bildete, die sich etwa vonOsten nach Westen erstreckte, go bis 40° vom Zenithgegen Süden hinstricb und fast an den Horizont von beydenSeiten reichte. Ich wohne sehr nahe am Felde und konntedaher dies Phänomen leicht in seiner ganzen Ausdehnungbeobachten und ich that es sobald ich seiner gewahr wurde,bis zu Ende. Diese Gattung von Gewölk, die so glän-zend in ihrer ganzen Länge war, als ein kleines Gewölkvor dem Monde, verbarg anfangs alle Sterne. Allmah-lig unterschied sich sein Kuglichtes besser und die Sterneerschienen durch die Zwischenraume der Kugeln; ick ent-deckte sie darauf in den Kugeln selbst, die nur einer Gazeglichen und nach r o Minuten etwa zerstrcuete es sich end-lich ganz und gar zu gleicher Zeit. Es war hier einigephoöphorische Zersetzung; denn woher rührte dasLicht was aus dem ganzen Gewölke glänzte? Es warhier aber nicht das geringste elektrische Zeichen, dennalles war in Ruhe, bis auf eine kleine Bewegung welchedas Ganze dieser Zone hatte.

§- 654.

Ich komme auf die Nord scheine zurück, deren Hell,hcit allein, aus noch anzuführenden Gründen, mir nichthinlänglich scheint, sie unter die elektrischen Phänomenezu rechnen. Herr von Saussure führt einen andernGrund seiner Meinung in diesem Betracht an, nämlichdie elektrischen Zeichen die sie begleiten. Aber dieNordscheine sind gleichfalls mit magnetischen Zeichen

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