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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
136
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iz6 III. Abtheilung. Is. Kapitel.

begleitet; und dennoch hat es Herr von (Awinbe'N sehrwahrscheinlich gemacht, das; diese beyden Klassen vonPhänomenen nicht einerley Ursache haben. Warum könn-ten sie also nicht zwevte Wirkungen einer entfernten Ursacheseyn, die von ihren unmittelbaren Ursachen verschiedenist? Zille Zweige der Physik geben uns Beyspiele von die-sen entfernten Verhältnissen zwischen gewissen Ursachenund Wirkungen,-die ihnen nur mittelbar zugehören. DieStrecke, welche zuweilen der Nvrdschein einnimmt;sein häufiges Verbleiben an demselben Orte (denn dasabwechselnde Schießen der Strahlen dabey ist eben nichtgemein) die lange Dauer welche es zuweilen mit derselbenIntensität hat, scheinen mir eine phosphvt-'lsche Ursachevon einer andern Gattung als die Zerstörung des elektri-schen HlUld'.lMs anzudeuten; ohne daß ich jedoch dieseletztere ganz verwerfe.

§- 65s.

Ich will also nunmehr zugeben, daß die Nordscheinegewiß ein elektrisches Phänomen sind, um die Folge, dieHerr von Saussure daraus zieht, zu prüfen.IhrLicht (sagt er) scheint durch das elektrische FluidUM indem Augenblick hervorgebracht zu seyn, wo es sich ver-dichtet, indem es sich in die äußerst hohen Dampfsäuleneinfilrrirt." Dies wäre also ein Fall, wo das schrecklicheWiederherstellen des elektrischen Gleichgewichts, wovoner bald reden wird, sich zutragen müßte: der Plitz müßteauf die Gegenden fallen, aus denen diese Dampfsäulcnbis zum Ocean des elektrischen Fluidums aufsteigen.Aber alle Erzählungen von den Gegenden, wo dieseScheine den Zenith einnehmen, beschreiben sie uns alsruhige Phänomene, welche das Land das sie erleuchten,statt zu schrecken, vielmehr ergötzen. Auch scheint mir,daß, wenn die Nvrdscheine in der That ein Phänomen

des