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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
134
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iz4 Ul. Abtheilung. !I. Kapitel.

falls mit elektrischen Zeichen begleitet; und ihr Licht, wel-ches in der Höhe wo es glänzt, keine Wirkung eines Ent-zündens seyn kann, scheint von dem elektrischen Fluidumin dem Augenblicke selbst hervorgebracht zu seyn, da essich verdichtet, indem es sich in die ausnehmend hohenDunstsaulcn einfiltrirt." Ich will vorerst zugeben, daßdie Analogsten der Rordscheinc mit einigen elektrischenPhänomenen mir nicht hinreichend scheinen um darausmit Gewißheit zu schließen, daß die erster!? Phänomenevon dieser Gattung find. Es scheint mir überhaupt, daßdas große Laboratorium der Atmosphäre uns noch zu we-nig bekannt sey, als daß wir ohne unmittelbaren Grundberechtiget wären, unter die elektrischen Phänomene alledie phosphorischen Erscheinungen die wir hier wahrneh-men, zu rechnen. Das Licht offenbart sich bey der Zer-setzung von so vielen Substanzen; es tritt so wahrschein-zich in die Zusammensetzung aller atmosphärischenFlüssigkeiten ein; wir sehen so deutlich und immer mehrdaß diese Flüssigkeiten sich zusammensetzen und zersetzen;daß die phoöphorischen Luftphänomene nicht mit Grundeauf die Zersetzung des elektrischen Fluwums gezogenwerden können, wenn man nicht zu gleicher Zeit daheyauszeichnende Charaktere dieses Fluidums findet.

§. 65z,

Diesem Grundsätze gemäß sehe ich nichts was unsberechtige, unter die elektrischen Phänomene das, wasman gewöhnlich Meteore nennt, zusetzen; nämlich ge-wisse leuchtende Gegenstände bald in Gestalt von Kugeln,bald als mehr oder weniger ausgedehnte und anhaltendeFurchen, die sich zuweilen des Nachts in heiterer Luft zei-gen. Eben so wenig zeigt etwas die Gegenwart des elek-trischen Fluidums in gewissen leuchtenden GemolkenW« einem seltenen Phänomen, das ich aber zu beobach-ten