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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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129
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Von den Gewittern.

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nomen erklären, das Herr von Smissure zum Beweiseseiner Hypothese anführt; jetzt will ich aber seinem Gangeweiter folgen.Diese Theorie (sagt er §. 28>) ist eineso unmittelbare Folge aus den sichersten Grundsätzen derElektricität, daß es überflüssig scheint, sie durch die Phä-nomene, welche sie erklärt, zu bestätigen. Ich will in-deß bemerken, daß sie sicher die einzige ist, weiche vondiesem allgemeinen Faktum Rechenschaft giebt; daßniemals die Dünste sich zu einer großen Höhe erheben,ohne die schrecklichsten Meteore hervorzubringen." Esbetrist hier ohne Zweifel die sichtbaren Dünste, nämlichdie Wolken; denn ohne dies würde kein Beyspiel anzu-führenseyn, weil man die elastischen Dünste nicht sieht.Ich will also zuerst vom Herrn von S'cuissiwe selbst dieDarstellung eines Phänomens borgen, das ich gleichfallsbeobachtet habe. Indem er §. 276 die Frage, über dieHohe zu der die Wolken sich erheben können, abhan-delt, erzählt er erst die Schätzung welche Herr Bougliervon dieser Hohe macht und etwa auf 4400 Toisen angiebt,und setzt dann hinzu:wenn ich diese feinen runden Ge-wölks betrachte, die nach einigen schönen Tagen anfan-gen, das azurne Gewölbe des Himmels mit einer wcis-sen und durchsichtigen Gaze zu überziehen und also langezum voraus die Rückkunft des Regens andeuten; so binich geneigt zu glauben, daß sie (die Dünste) eine weithöhere Gegend einnehmen: man sieht sie bey weitem dieGipfel der höchsten Gebirge übersteigen und wenn mansich selbst auf den höchsten Spitzen die man erreichen kann,befindet, so scheinen sie eben so hoch, als in dem Grundeder Thäler. Dies ist ein sichres Faktum und nach Herrvon Sanssure .sind hier also Dunstsaulen auf die grösstebekannte Höhe erhoben. Denn niemals bilden sich hierdie Regenwolken und noch weniger die Gewitterwol-ken. Und dennoch bleibt alsdann alles in der AtmosphäreOc kücS Mcteorol. -> Th. I ruhig;