,2F I!l. Abtheilung, u. Kapitel.
ist, so muß der Körper der ihn auvftößt, mit einem hin-länglich isolirenden Mittel umgeben senn, damit das elek-trische FlüidUM keinen leitenden Gang zur Erde habeund da die Dunstsaule ihm einen solchen Gang öfnetc,so würde sich sein Gleichgewicht sogleich wieder herstellen.
§. 649.
Ich sehe zum voraus, daß man mir hier einwendenwird; daß es wahrend dem Regen donnere, obgleichderselbe zum Leiter zwischen der Gewitterwolke und demBoden dienen müsse; daß es sogar in dem Gewölke b liste,wo nothwendig die äußerste Feuchtheit herrschen muß.Dies ist aber ein Grund für die Meinung die ich gleichjetzt vortragen will: nämlich, daß der Blitz die plötzlicheHcrvorbriugung einer Menge von elektrischem Fluldumsey, welches erplodirt: wie jedesmal geschieht, wennausdehnbare Flüssigkeiten sich plötzlich bey einem Gradevon Dichtigkeit erzeugen, auf den sie, durch kein physi-sches Wirkungsmirtel außer diesem Augenblick, gebrachtwerden können. Die mehr oder minder starken Deto-Nationen, welche diese Erzeugungen begleiten, rührenvon dem plötzlichen Stoße dieser neuen Flüssigkeiten her,gegen alle Substanzen die sie umgeben; und das elektri-sche FluidtlM insbesondere erschüttert die Luft, die Ge-wölke und die Substanzen welche den Ort seines Entste-hens umgeben, ehe es sich unter sie vertheilen kann. Sehrwahrscheinlich rührt auch das Rollen des Donners(der nicht mehr mit Licht begleitet und daher keine Folgevon elektrischem Flinken ist) entweder von Explosionenher ober von aufeinander folgenden Zerstörungen aus-dehnbarer Flüssigkeiten von irgend einer andern Art,welche die Folgen der plötzlichen Bildung des Blitzes sind.Durch dieselbe plötzliche Bildung des elektrischen Flni-.'dUMö unter gewissen Umständen, werde ich bald ein Phä-nomen