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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
130
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,zo III. Abtheilung. II. Kapitel.

ruhig; es giebt keine dieser schrecklichen Meteore, welcheHerr vc>u Süllssure als die beständige Folge von demAufsteigen der Dünste zu einer grosten Hohe bewach-let. Was meine besondre Meinung betrifr, daß dieDlwlste sich nie in Säulen von dem untern Ende derAtmosphäre bis in ihre obern Theile begeben, so wirdihr durch das Phänomen dieser seinen runden Gewöllenicht widersprochen. Denn ich schreibe sie derselben Ur-sache wie alle Wolken zu, nämlich einer Erzeugung vonDünsten, welche ihr Mchrümun übersteigen. Selbstdie Erscheinung dieser leichten Wolken scheint mir ein Zei-chen von dieser Ursache zu seyn. Wären die Dünstevon der Erde bis zu dieser Höhe gestiegen; so hätten sieZeit gehabt sich gleichförmig in der Luft zu verbreiten undwenn sie durch Erkalten sich zersetzt hätten, so hätten siegleichförmig ihre Durchsichtigkeit verändert, wie es inden Fällen von Nebel jeder Art geschieht. Anstatt daßman diese Art von Nebel in kleinen Kügelchen erscheinensieht, die sich vergrößern, zuweilen sammlcn, oft abersich zerstreuen ohne sich vereinigt zu haben; dies scheintmir anzuzeigen, daß die Quelle der Dünste an demOrte selbst ist, wo sie also ihr MuruNUIN übersteigen.

§. 650.

Die Beyspiele welche Herr von Süllssure von denschrecklichen Meteoren giebt, die, nach ihm, von demAufsteigen der Dünste in die hohen Gegenden entsprin-gen, scheinen Mir dieser Ursache nicht zuzugehvrcn. ..Alleetwas beträchtliche vulkanische Ausbrüche, (sagt er an-fangs) sind mit Dvunerschlägen begleitet; die Feuer diesich vvu der Erde erheben, scheinen die des Himmels zuentzünden: die Dr-mstsaule weiche aus den Eingeweidendes Vulkans hervorbricht, wird beständig von Nützendurchschossen, die bald aus den höchsten Gegenden, bald

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