Von den Gewittern.
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er, daß sie bey Bildung der bläschenform igen DünsteStatt habe, und daß sogar diese Bildung von dein elek-trischen FlmdillN als unmittelbarer Ursache herrühre.(§. 8Z2.) Da aber erstlich das elektrische Fiuiduin alsodas Wirkuugsmittcl dieses Phänomens selbst werdenwürde; so kann es daselbst nur in dem Verhältnisse sei-nes lokalen Uebcrslusses gebildete Bläschen geben, aufdie Art, wie das Feuer in der Ausdünstung wirkt. Eskönnen also nur in dem Maaße steh neue Bläschen bil-den, als neues elektrisches Flniduni in der umgebendenLuft dasjenige ersetzte, was sich zu ihrer Bildung verwen-det hätte; und die Operation, da sie mitten m einernicht leitenden Substanz geschieht, könnte nur sehr lang-sam seyn: dadurch würde die Schnelligkeit, mit der sichzuweilen die Gewitterwolken bilden, allein beweisen,daß diese Bläschen nicht durch diese Ursache hervorge-bracht sind. Aber überdies' müssen wir hier eine plötz-liche Erzeugung des elektrischen Fi 'üdlims erklären,und es würde im Gegentheil eine 'Berschinckung undzwar eine langsame Bcrschluckung desselben Statt haben;da das Erkalten sich um Flüssigkeiten herum, welchefeeywillig iu der Luft verdunsten, ereignet. Es würdenalso die Anzeichen eines Gewitterregens allein beweisen,daß weder die Erzeugung des Wassers, welches denRegen bildet, noch der wasterigen Bläschen, welchedas Gewolke bilden, die Ursachen des Donners sind;es sind Symptome, die ihn begleiten, und die Erzeugungeines GewolkS ist davon unzertrennlich. Dieses Ge-wölk kann sich ohne Regen zerstreuen, aber gewöhnlichregnet es endlich, und wenn alsdann das Gewitter fort-dauert, so giebt es nach jedem Donner verdoppeltenRegen ; aber diese Verdoppelungen und der Donnerscheinen keine andre Verbindung unter sich zu haben,als die Wirkungen von einerley Ursache. Endlich, und
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