i2o III. Abtheilung. II. Kapitel.
sehr zu wünschen, daß er sie selbst fortsetze, ob ich gleichnicht zweifle, daß sie von andern Physikern fortgesetzt sind.Sie haben die Folgerung bestätigt, welche ich bereitsaus den allgemeinen Phänomenen des in Wirksamkeitbefindlichen elektrischen Fluidums gezogen hatte; näm-lich: daß es sich in einigen Operationen der Natur zu-sammensetzen und zerstören kann, und Herr von Saus-stire selbst, indem er von diesen Versuchen ausgeht uni>dabey bemerkt, daß das elektrische Fiuidum sich gewißzersetze, wenn es Funken giebt, vermuthet, daß es sichin einigen Fällen zusammensetze, (§. K8?>) und stütztsich in diesem Betracht auf die Meinung zweyer Physiker,welche wohl in: Grande sind Zutrauen einzuflößen, derHerren Kirwan und Lavmsier.
§. 64g.
Indem ich nun auf die Meteorologie komme, scheintes mir, daß, wenn die Theorie des Herrn Dolta gegrün-det wäre, alle plötzliche Regen mit Donner begleitetseyn müßten, und daß sogar jeder Regen eine großeVermehrung des elektrischen Fluidums in der Atmos-phäre hervorbringen müsse; welches jedoch nicht Statthat. Wenn man Hernachmals diese Vermehrung desRegens, welche oft den Donner begleitet, studiert, sowirst man sehen, daß sie öfter den Anschein von Wirkungals oon Ursache habe. Der Donner murmelt gewöhn-lich in den Wolken ehe es regnet und wahrend daß dieGcwölke sich verdicken. Nach der Hypothese des HerrnDvlta nun, müßte alsdann hier keine Erzeugung vonelektrischem Fiuidum Statt haben; weil sich noch keinWasser gebildet hat. Da Herr von Sausstire ausden oben erwähnten Versuchen gefunden, daß man beyeiner langsamen Verdunstung keine Vcrschluckung vonelektrischem Fluidum annehmen könne; so vermuthete
er,