n6 III. Abtheilung. II. Kapitel.
Schnee verwandelt würden: so begreife ich nicht, warumdies nur geschieht um Hagel zu bilden; oder welcherZusammenhang, zwischen dem Entstehen einer Gewit-terwolke (die immer sehr niedrig ist) und dem Fallen die-ser Flocken, an der genannten Stelle seyn könnte. Fer-ner um die Bildung dieses Schnees zu erklären, müsteman nothwendig eine besondre Wolkenschichte in derGegend wo er seine Quelle hätte, annehmen; denn eskann der Schnee, so wie der Regen, sich nur auswässrigcn Bläschen bilden; und diese Schichte müstesichtbar seyn, wenigstens oben auf den Gebirgen, wenndie Gewitterwolken nur einen Theil des Horizonts ein-nahmen. Aber in allen diesen Fällen, auf welche ichmeine Aufmerksamkeit geheftet habe, schienen mir dieseGewöike nur eine einzige Masse zu bilden; die zerstreuetcn'Wolken ausgenommen, die sich nicht öfterer über ihnenals in der übrigen Luft befanden. Wie ich von einigenBarometer Beobachtungen vom Junius 1757 auf demGebirge von Burin Nachricht gab (Untersuchung überdie Modifikationen der Atmosphäre §. 640), redeteich von einem Gewitter das ich von dort sahe. „Der Him-mel, sagte ich, war überall leicht bedeckt, bis auf denHorizont gegen Süden, wo man ein schreckliches Gewit-ter sahe; ein kleiner Wind wchete von dieser Seite."Man könnte also glauben, daß diese leichte allgemeineSchickte sehr hoch wäre, und den kalten Schnee gäbe,die Quelle des Hagels der nitter diesem Gewülke mitUngestüm fiel. Ich werde aber selbst aus diesem Bey-spiel einen neuen Grund gegen die allgemeine Idee her-nehmen, daß dieser Schnee sich in besondern Gewvlkenbilde. Ein Schnee der kalt genug ist, um um sich herumEis zu bilden indem er durch ein dickes Gelvolk fällt,würde sich bis unten in die Atmosphäre außerhalb demGewölk erhalten und es müste zuweilen an der äußern
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