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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
108
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ioF III. Abtheilung. I. Kapitel.

der Luft, die alsdann geringer ist, als wenn das Baro-meter steigt, unmittelbar herrühre. Aber dieser Gangdes Barometers in Beziehung auf schönes Wetter undRegen, vermischt sich mit den Wirkungen vieler Ursachen,die auf dieselbe Masse der Atmosphäre wirken; welchesdie Regelmäßigkeit der ersten Beziehung verhindert.

§- 6z;.

Ich komme jetzt auf die Kritik des Herrn von (Aaus-stlpe über meine alte Hypothese von den Verandrungendeß Barometers, weil nichts, was die Theorie derDünste betrift, für die Meteorologie gleichgültig ist,und weil alles was Herr von (Kaussure davon sagt, daes auf eben so neue als gut angestellte Versuche gegründetist, untersucht zu werden verdient. Diejenigen Versucheworauf es hier ankommt, betreffen die Menge des ver-dunsteten Wassers, welches die Llift enthalten kann.Nach diesen Versuchen hat Herr von Saussure in dreybesondern Rücksichten die Wirkung vermindert, welche ichden Dünsten auf die spezifische Schwere der atmosphä-rischen Säulen zuschrieb, d. h. i) in der absoluten Mengedes ausgedünsteten Wassers, welche die Luft enthal-ten kann; 2) in dem Verhältnisse der Vermehrungender Masse und des Volumens derselben, wenn sich dieDünste damit vermischen; z) in Anwendung des erstenResultats auf die Menge der Dünste, welche die atmos-phärischen Säulen enthalten können. In der erstenRücksicht hat Herr von Saussure auS seinen unmittelba-ren Versuchen geschlossen; daß die Menge der elastischenDünste, womit die Luft vermischt seyn könnte, so kleinwäre, daß man ihnen weder die Verandrungen deSBarometers, ja nicht einmal den Rege» zuschreibenkönne, wie ich schon anzuführen Gelegenheit gehabt habe.Ich lasse es bey dieser Folgerung bewenden, aber durch

Ver-