lO4 III. Abtheilung. I. Kapitel.
weites Feld zum Verständniß der besondern Wirkungender unmittelbar bekannten Flüssigkeiten und zur An-nahme andrer Flüssigkeiten öfnet, auf deren Existenzwir durch die Phänomene geleitet werden. Ich hofftesodann, daß Herr le Sage sein System bekannt machenwürde und kündigte es daher in den §§. 688- 4>Ze.und l oo6 an, indem ich schon diese allgemeine Eigen-schaften der ausdehnbaren Flüssigkeiten anzeigte: und ob-gleich der Mangel an Demonstrationen dieses Mechanis-mus (die für Herrn le Sage aufbehalten sind) dieserBasis meiner Theorieen den Schein einer bloßen Hypo-these gab; so hieß dies dennoch von dem ersten Schrittan, die Art bestimmen, wie die Dünste das Volu-men der Luft vermehren kannteg. Denn, sobald ichsie unter die ausdehnbaren Flüssigkeiten rechnete, unddiese Flüssigkeiten, als aus isolieren in Bewegung seyen-den Theilchcn bestehend, annahm; so folgte daraus un-mittelbar, daß die Dünste (so wie jedes ausdehnoareFluidtlM) sich mit jedem andern FlllidUM von dersel-ben Art, und also mit der Luft vermischen konnten, unddaß, ohne eine besondre Ursache, welche die Wirkung derallgemeinen Ursachen hemmte, ihr Volumen sodann zudem ihrigen kommen müsse.
§. 6zr.
Was die Bildung der Dünste betrift, so schrieb ichsie in diesem ganzen Werke der Verbindung der Theilchendes (Wassers mit denen des Feuers zu, und gründetediese Verbindung auf die große Verwandschaft, welcheviele Phänomene uns zwischen diesen beyden Substanzenzeigen (§.676.). Dadurch erklärte ich also diese geringerespezifische Schwere der Dünste in Vergleichung mit derLuft, die ich in vielen Phänomenen wahrgenommen hatteund drückte mich so aus (§. 6?;.): „Auf welche Art sich
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