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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
102
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lO2 II!. Abtheilung. I. Kapitel.

Wassers. Denn was die frevwistige Ausdünstungbctrift, wovon wir hier handeln, so scheint mir; das;die allgemeine Meinung der Physiker sich dahin vereini-get hatte, die Luft und nicht das Feuer als ihr unmit-telbares Wirkungsmittel zu betrachten: so das; manhier auf keine andre Wirkung-der Wärme Rücksichtnahm, als die Kraft des angenommenen Menstruums zuverstärken. Herr von Saussure hat selbst diese Ideeangenommen, indem er sie mit derjenigen verknüpft, dieich in meinem Werke vorgetragen hatte: er sagt §. 191.Herr le Nv!) zu Montpellier ist, glaube ich, der erste,welcher diese wichtige Wahrheit bewiesen hat (iVlcm. cisl'acscl. rior ka. clesi'aris. 17;»). Aber ich glaube nicht mitihm, daß die Luft das Wasser unmittelbar auflöse, ichglaube sie löst es nur auf, wenn die Kraft des Feuerses in einen elastischen Dunst verwandelt hat " Wahr-scheinlich hat er aus denjenigen Versuchen, wo er (nachder von mir behaupteten Theorie) elastische Dünsteoffenbar durch die Ausdünstung hervorgebracht sahe, dieIdee geschöpft, diese Theorie mit der des Herrn lc Rvyzu verbinden. Aber nach dem, was ich von den Folgendieser Verbindung gesagt habe, macht sie, anstatt dieErklärung, von der Art wie die Dünste das Volu-men der Luft vermehren, zu unterstützen, dieselbe weitunverständlicher. Dies hoffe ich noch deutlicher zu zeigen,indem ich hier an das, was ich in meinem ersten Werkeder Meteorologie gesagt, erinnere, wo Herr von Saustsure findet, daß ich mich nichtgeuau genung über diesenPunkt ausgedrückt habe.

§. 6ZO.

Ich Habe schon oft angeführt, daß die Meteorologiemich erst lebhaft beschäftigte, seitdem Herr le Sage mirseine Ideen über die Natur der elastischen Flüssigkeiten

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