Von dem Regen. 101
seyn; nämlich von der Art Rechenschaft zu geben, wiesie das Volumen der Luft vermehren: weil man so-gar nicht einmal sieht, wie sie in dieselbe kommen kön-nen und weil, wenn man sie als hineingekommen annimmt,die Idee von Auflösung die er hier zusetzt, mir wenig-stens das sehr zu schwachen scheint, was die eigne Elasti-cität, die er ihnen durch bloße Hypothese beylegt, verständ-liches hatte. Aber von dem ersten Schritte an, weiß mannicht, worinn diese Elasticität bestehe, denn Herr vonSaussure sagt §. l84> »die nähern Umstände einersolchen Operation der Natur, wodurch ein so dichter undso wenig zusammenzudrückender Körper als das Wasser,in ein so leichtes und mit so großer Elasticität versehenesFluidrim verwandelt wird, sind den Physikern durch-aus unbekannt." Ich sehe also keinen Grund in demwas er hernach, in dem schon angeführten §. 286. sagt:„daß seine Theorie Rechenschaft von diesem Phänomenegebe, indem sie die Bildung der Dunste durch Ver-wandlung des Wassers in ein elastisches Fiuidumerklärt:" weil er es nur, durch ihre Voraussetzungund nicht durch ihre Erklärung, in seiner Theorie zuläßt.
§. 629.
Was die Dazukunft des Feuers bey dieser Operationbctrift, so setzt Herr von Saussure §. 184. hinzu: .DiePhysiker wissen allein, daß das Feuer das unmittel-bare Wirkungsmittel und sogar eines von den Ingre-dienzen dieser Metamorphose sey; sie betrachten denelastischen Dunst des Wassers als ein besondres Mip-tlim, das durch Verbindung einer gewissen MengeElementarfeuer und Wassertheiichen hervorgebrachtist." Diese Theorie war in der That vom D. Black an-gegeben, aber nur in Betracht dessen was die EngländerLream nennen, nämlich des Dampfs des siedenden
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