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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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100
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lov III. Abtheilung. I. Kapitel.

niren der Dünste in den dem Boden nahen Schichten,anzeige. Die Ausdünstung kann in diesem Betrachtmit dem Erkalten verglichen wrrden d.h. bey beydenPhänomenen sind die Wirkungen viel langsamer bey stil-lem Wetter, weil das Feuer und die Dünste sich als-dann langsamer von den Körpern entfernen; im Gegen-theil weit schneller in dem Maaße wie die Luft mehr be-wegt oder dünner wird, weil das Feuer und die Dünstewilliger von den Körpern die sie erzeugen, weggeführtwerden. Diese beyden Flüssigkeiten bringen ferner ahn»liche Wirkungen in der Luft hervor, wenn sie in dieselbetreten, d.h. sie vermehren ihr Volumen, wenn sie sich aus-dehnen können oder die ausdehnende Kraft, wenn sie ingewissen Schranken gehalten werden. Und in diesemBetracht bestätigen die manometrischen Versuche des Herrnvon Saussure, mit denen des Herrn Nairne vergli-chen, die er selbst anführt, vorzüglich mein System überdie Dünste' denn obgleich diese letzten Versuche im lee-ren Raume gemacht waren, und die ersten in der Luft,so war doch die Wirkung der Dünste in ihrem Mapl-MUM auf das Manometer dieselbe. Dies scheint mirsehr deutlich zu beweisen, daß die Luft bey der Ausdün-stung durchaus nichts zu thun habe; daß sie sogar wederauf die Bestimmung der Menge der Dünste, die in dem-selben Raume verbleiben können, noch auf den Druck den siehier ausüben, nicht den im geringsten merklichen Einflußhabe und daß sie folglich immer von ihr unabhängig blei-ben, in jedem andern Betracht außer bey ihrer Unter-stützung gegen den Druck, der ohne diese sie in derAtmos-phare zerstören würde.

5 . 628.

Die besondern Ideen des Herrn von SüllssM'e also,über die Modifikationen welche die Dünste nach ihrer Bil-dung erleiden, scheinen mir seiner Absicht entgegen zu

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