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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
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Von dem Regen.

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zum §. ?Y4.Die Nothwendigkeit der Bewegung derLuft zur Auflösung der Dünste, darf nicht hindern, sieall? eine wahre ehymische Auflösung anzusehen; siebeweift nur eine gewisse Klebriascit in der Luft oder demDunste, oder daß die Verwandschaft zwischen den Thei-len der Luft und der Dünste nicht sehr die Vormund-schaft des Zusammenhanges übcrtrift, welcher dieTheile der Luft unrev einander, und die Theile der Dünsteunter einander vc- b-ndot." Ich kann keine Verbin-dung von Thcilchen unter sich annehmen, deren Aus-dehnbarkeit keine bekannte Gränzen hat; noch begreifen,wie die Körper sich so leicht in der Luft bewegen sollten,wenn sie dieselbe ohne Aufhören zerreißen müssen. Wennich mir ei en Begriff von dem, was ein solches Fluidumseyn müste, machen soll, so kann ich es nur mit einemvergleichen so daß die Luft und die Dünste Siebevon i crschicdenen Gattungen waren; und alsdenn be-greife ich noch nicht, wie sie einander durchdrungen könn-ten Herr von SanstllkS fühlte ohne Zweifel dieseSchwierigkeit und sagt §. 19; : Es ist klar, daß, wenndie Luft in einem Zustande von vollkommner Stagnationum einen mitWasscr getränkten Körper herum verbliebe;so würden die, diesem Körper, nahe gelegenen Schichten,nachdem sie sich mit seiner Feuchtigkeit gcsattiget hätten,aufhören den Körper auszutrocknen, wenn nur nicht seineWarme groß genug wäre um Wasser kochen zu machen."Nichts könnte aber einem seiner eignen Versuche mehrzuwider seyn, wo ein kleines Stück befeuchtetes Leinwandin eine große Kugel gethan, in ihrem ganzen RaumeDünste verbreitete. Denn in diesem Versuche war dieLuft sicher um somehr ftagnircnd, als Herr von Saustsure sie in derselben Temperatur zu erhalten gesorgt hatte.Wir sehen überdieß , baß die Verdunstung beym stillstenWetter geschieht, ohne daß das Hygrometer, das Stag-

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