96 III. Abtheilung. I. Kapitel.
spondirenden Veränderungen in der Wärme verbindenzu können.
§. 624.
Das bisher gesagte scheint mir hinreichend zu seyn,sowohl was die Bildung des Regens >n den Wolkenund vorzüglich was die ausgedehnten und anhaltendenRegen betrift, welches Phänomen immer verstandenwird, wenn man vom Regen handelt. Ich will alsoin dieser Rücksicht nur zusetzen, daß das gewöhnlicheVerhältniß dieses Phänomens, zu den Verändrungendes Barometers, eben so dunkel wird, als die Ursache desRegens selbst, sobald es gewiß scheint! daß die Dünsteworaus er sich bildet, vor Erscheinung der Wolken nichtda waren und daß sie hier nur, wahrend ihrer Existenzund dem Fallen des Regens, nach und nach entstehen.Es ist aber auch wichtig die Aufmerksamkeit auf die Platz-regen zu heften und auf die Gewitter die sie zuweilenbegleiten; daher will ich von diesen Phänomenen beson-ders handeln, nachdem ich den Gegenstand der Dünste,unrer dem Gesichtspunkt der sich darauf bezieht, nocheinmal vorgenommen habe.
Neunter Abschnitt.
Von dem Zustande der wäßrigen Dünste in der Atmosphäre.
§. 625.
Ich werde bald Gelegenheit haben, von einer Erklä-rung zu reden, welche Herr von SMlssure von Entste-hung der Gewitter giebt; ich muß aber zuvor einigePunkte seiner Theorie die mich verwirren, prüfen. Ersagt §. -86. „Herr de Luc hatte nicht genau die Artbestimmt, wie die Dünste das Volumen der Luft vermeh-ren;