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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
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Von dem Regen.

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diger ertragen als die meisten Reisenden. Diese Phä-nomene haben sich meinem Gedächtniß- tief eingeprägt;anfangs wegen der Verwirrung, worinn ich mich beyErklärung des Regens befand; und hernach wegen mei-ner Zweifel über seine Ursache, wegen Bestätigung der-selben, und wegen aller Symptome die meine jetzigeMeinung veranlaßt haben. Ich bin zuweilen auf demAbHange eines Gebirges, sehr wenig unter denkm gewesen, welche Regen verbreiteten; wobey ich ge-gen über ein andres Gebirge hatte, dessen brauner Grundmich sehr deutlich, was sich zwischen ihm und mir in derLust zutrug, bemerken ließ. Ich sahe alsdann großeKugeln von Nebel sich unter der Wolkenschichte bilden, sichhier nach der Richtung des Windes bewegen, sinken odererheben, ad - oder zunehmen und verschwinden. Wenndiese Kugeln sich erhielten, vermehrten und also eine nie-drigere und dickere Schickte bildeten, so verdoppelte sichder Regens und alsdann wurde auch die Luft selbsttrübe, durch die überladenen Bläschen, welche sich senk-ten, und ich sahe nur kaum die sicktbarsten Gegenständedes Gebirges gegenüber. Wenn die Luft sich unter derWolkenschichte aufklärte, wenn die untern Kugeln dün>ncr wurden und sich zerstreuten, so sahe ich auch die all-gemeine Wdikenschichre weniger dunkel werden, undder Regen nahm ab oder hörte sogar auf. Zuweilenauch, nach mehrern ähnlichen Abwechselungen, öfnete sichdie Schickte selbst, ohne Veränderung in dem Windeoder einem andern sichtbaren Umstände, ich sahe hier unddort das Blaue des Himmels, zwischen den großen Kugeln,welche die übrige Schichte ausmachten; diese Kugelnselbst nahmen sichtbar ab und verschwanden. Ich habedies Phänomen zu jeder Stunde am Tage beobachtet, undohne zcmalS, mit dem geringsten Scheine von Wahrheit,Weber Bildung noch Aufhören des RftgMs mit corre»

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