Von dem Regen. 8 k
einem hinlänglich erkalteten Wasser veranlassen, nämlichdurch das Berühren gewisser 'kälterer Körper. Alsdannbildet sich Reif oder Glatteis, »ach den mehr oderweniger bekannten Umstanden. Der Reif hat Statt,durch die gewöhnlichen Nebel, wenn das Thermometerunter dem untern fixen Punkte ist; wenn zu gleicher Zeitdie Körper hinlänglich erkaltet sind, um das Feuer, wel-ches die ersten Bläschen, die sich bey ihrer Berührungzersetzen, verlaßt, schnell zu verschlucken. Was das Glatt-eis betrift; so giebt es zwey Arten, wovon eine sich aufsehr erkalteten Körpern bildet, wenn sich eine plötzlicheVeränderung in der Luft ereignet, die sie zugleich feuch-ter und warmer als diese Körper macht: alsdann gefrie-ren hier die durch Zersetzung bey ihrer Berührung zuerstin Wasser verwandelten Dünste und bedecken sie miteiner Eisrinde. Es giebt aber eine andre Gattungvon Glatteis, die sich unter Umstanden bildet, wo Reifentstehen sollte und daher beschrieben zu werden verdient.
§. 6li.
Ich habe in einer Abhandlung, die in den philos.Brans. von l?77 gedruckt ist, eines Phänomens vondieser Gattung erwähnt, das ich den 2zsten Octobcr 1776auf dem Brocken, der höchsten Spitze des Harzes, beob-achtete, wo ich mich damals mit dem Herrn von Redenbefand. Wir waren in den Wolken und ihre Bewegungwar durch die Bewegung ihrer Kügelchen dem Auge selbstmerklich. Es war hinlänglich einen braunen Grund ineiniger Entfernung zu haben, um diese sehr genau zusehen: sie giengen horizontal fort, überall wo der Luft-strom frev war: wenn aber eine Oberfläche den Windreflekrirte nach oben oder nach unten, so stiegen oder fielensie mir ihm. Man konnte nicht daran zweifeln, ob dieseKügelchen hohl waren; denn die Größe von einigen warDe kücs Meteors!. Tb- K den