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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
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Von dem Regen.

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fiel. Die Kugel des erstem zersprang ohngcachtct derKalte nicht und blieb vollkommen durchsichtig. Ich habeschon von diesem Phänomen im ersten Theile (§. 207.)geredet, aber folgenden Umstand dabey nicht angeführt.Es schien mir nicht unmöglich, daß dieses so gut von Luftgereinigte Wasser, sich nicht in ein eben so durchsichtigesEis verwandelt hatte, und das vielleicht eben so schwerwar: und da ich kein andres Mittel sahe, meine Ver-muthung zu bestätigen, als die Kugel zu zerbrechen, soentschloß ich mich dazu. Daher stellte ich zuerst eine por-zellanene Schaale aus meinem Fenster, und ließ sie hierdie Temperatur der Luft annehmen, welche damals 8°war; hernach legte ich dieKugel des Wajscrthermometersin diese Schaale und zerschlug sie mit einem Hammer.Das Wasser war hier völlig flüssig; es gefror aber so-gleich und bedeckte den Boden der Schaale mit schönenZweigen, die sich mit einem kleinen Geräusch zu bildenschienen. Es giebt also außer dem Erkalten, als Fun-damcntalursache, einen besondern Umstand, welcher denHang der Theilchen des Wassers einen feston Körperzu bilden, indem sie ihr latentes Feuer verlieren, mehroder minder wirksam macht. D. Blagden hat überdiesen Gegenstand viele Versuche angestellt, und sie inseiner in vielem Betracht sehr wichtigen Abhandlung überdie Geschichte des Gefrierens des Quecksilbers(Philos. Trans, von 1784 ) erzählt; nach denen man un-ter diese äußern Umstände, welche die Bildung des Eisesbefördern, Theilchcn einer fremden Substanz in dasWasser zerstreuet, das Berühren des Eises oder eineskältern Körpers als dasselbe, rechnen kann. Aber dieseUmstände sind, wie D. Blagden selbst anmerkt, nichthinreichend, um eine vollständige Theorie von dem, wasdas Gefrieren des Wassers bestimmt, zu entwerfen.

§. 6io.