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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
78
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7F III. Abtheilung, l. Kapitel.

hohle Kugeln gruppiren; oder sie durch die elastischenDünste, welche fortfahren unter ihnen zu existiren unddurch eine gewisse Menge von Feuer das mit ihnen indiese Hülle eingeschlossen bleibt, genöthigt werden, dieseForm anzunehmen?

§. 609.

Das Bestreben der Theilchen des Wassers sich zuvereinigen, worauf diese Erklärung gegründet ist, istnicht mit derjenigen von gleicher Natur, woraus dasGefrieren des Wassers entspringt. Bey diesem sind esnicht mehr die Theilchen eines Llguidums, die sich grup-piren; das Wasser hat das zu seinem Flüssigseyn we-sentliche latente Feuer verloren. Inzwischen wirddiese Umwandlung in den Theilchen des Wasser? (welchewesentlich ihre Natur verändert) obgleich sie von demVerluste des latenten Feuer? abhängt, nicht allein durcheine gewisse Abnahme der Warme bestimmt; sie hängtvielmehr von einem Umstände ab, der nicht genau bekanntist. Ich habe schon in meinem Werke über die Modifi-kation der Atmosphäre einiger Beobachtungen erwähnt,die ich in dieser Rücksicht im Winter 1754. bis »755.angestellt hatte; folgende sehr merkwürdige, machte ichaber einige Zeit nachher. Da ich bey meinen Versuchenüber den Gang derWnsserthermometer am Gefrieren,verschiedene verlor, deren Kugel im Augenblicke, da dasWasser gefror, zersprang ; so fiel mir ein, daß, wennman das Wasser von aller seiner Lust reinigen könnte,sein Volumen beym Gefrieren weniger zunehmen würde,und die Kugeln unversehrt blieben. Ich brauchte also alleMittel, die ich beschrieben habe, um das Wasser von LuftIn einem Thermometer zu reinigen, das ich darauf meh-rere Tage außerhalb meinem Fenster einer Temperaturaussetzte, wo das Quecksilberthermometer oft bis K

fiel.