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III. Abtheilung, l. Kapitel.
§. 596.
Durch die Mittheilung dieser ganzen Stelle, wollteich unter einem einzigen Gesichtspunkt den ganzen Gangdarlegen, welchen Herr von Sanfsllt'e den Regen er-zeugenden Ursachen zuschreibt, wovon die letzte, welcheendlich den Fall des Wassers bestimmen muß, ist, daß dieWolken die Wirkung der Sonne auf die untern Schich-ten aufhören machen. Anfangs hat? er aber selbst be-stimmt, was ein solcher Regen seyn könnte. Die mitDünsten gesättigte Luft bey der Temperatur von ohnge-fähri ü° und das Barometer 27" französisch, haltnur 10 Gran Wasser im Kubikfuß (§, 288.): nach ihmvermindert sich diese Menge sogar noch, so wie die Luftdünner wird (§.271.); und er erkennt endlich an (§ 27? ),daß die Luft nur zum Theil sich ihres Wassers cutladenkann, indem sie nur ihre überflüßige Feuchthcit fah-ren laßt. Was bleibt dann also übrig, um Wolkenund Regen zu bilden? die an der Erde einige Stundenbeschleunigte Ausdünstung, d.h. bis eineWolkenschlchtedie Wirkung der Sonne auf den Boden schwächt. Wirwerden aber alsdann nur höchstens einen ^lM? oderNebel haben, welche durch die Verminderung der Wär-me in der Luft unter den Wolken hervorgebracht sind;denn da diese fortfahren die zunehmende Wirkung derSonne zu leiden; so werden sie vielmehr zu verdunstenals Wasser abzusetzen suchen.
§. 597.
Wir wollen aber einen Schritt in diesein Gange derUrsachen, welche Regen erzeugen sollen, zurückgehen.Herr von Smijsure versetzt sich an einen Morgen, da.mit die stufenweise wachsende Wirkung der Sonne aufdie Wasser und den Boden, die Idee einer wachsenden
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