Von dem Regen.
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§- 59 Z-
Die Nebel, wovon ich bisher redete, sind dos ein-zige große Phänomen, wo wir bläschenförmige Dün-ste durch die unmittelbare Ausdünstung in der Luft ver-breitet sehen, und doch findet sich dabey noch nichts, wasdie Schichten, wo der Regen sich bildet, betrift: in Be-ziehung auf diesen, ist die Ausdünstung gleichsam auf dieOberfläche der Nebel versetzt, über welcher alles in seinengewöhnlichen Gesetzen bleibt. Die elastischen Dünste,welche sich ohne Aufhören von den Wassern und feuchtemErdboden losrcisscn, sind alsdann für die Temperaturder Luft zu häufig, sie übersteigen ihr MapiMUM, undes bilden sich bläschenförmige Dünste: diese Verwand-lung hat aber nur bis auf eine gewisse Höhe Statt, wel-che, nach dem Grade der Feuchthcit der Luft und demVerhältnisse ihrer Wärme milder des Wassers, größeroder kleiner ist. Ueber diesen Punkt hinaus, fängt dieAusdünstung in den bläschenförmigen Dünsten vonneuem an, und die obre Luft bleibt durchsichtig. JedeVeränderung also, welche alsdann in der täglichen Ope-ration, wodurch die Atmosphäre Wasser erhält, vor-geht. ist, daß die Ausdünstung, welche es hier verbreitet,anstatt vollkommen an der Oberfläche der Erde zu gesche-hen, sich auf die des Nebels einschränkt.
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Es giebt also keine Quelle der bläschenförmigenDünste, welche von dem unmittelbaren immer unsicht-baren Produkt der Ausdünstung verschieden wäre. DieseBläschen könnten nicht ohn: unser Wissen in der Atmos-phäre scnn: ich sage nicht, weil sie sichtbar sind: dennman könnte sie hinlänglich zerstreut annehmen, so daß siedem Auge eiugiengen; sondern weil sie nur in einer Lust,
welche