Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
388
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Z88

An die Stelle von Schömberg, der denIacobinern als ein deutscher Edelmann ver-dächtig war, trat jetzt Hoche, als Anfüh-rer der Moselarmee, auf. Dieser rückteerst (17. Nov.) gegen Kaikreuch, der nur10,000 Mann unter seinem Befehle verei-nigte, mit 20,ovo Streitern an. Er mußtesich zwar zurückziehen; aber Kalkreuth durfteauch einen zweyten Angriff desselben so wenigabwarten, daß er nach Limbach zurückwei-chen mußte. Die ganze preussische Armeezog sich jetzt in die Gegend von Kaiserslau-tern, im zweybrücktschen Gebiethe. DieFranzosen unter Hoche rückten immer nach.Der Convent drang auf den Entsatz vonLandau. Die bey der Armee befindlichenWolksreprasenianten drohetcn mit der Guil-lotine. Sie glaubten sich zu einer solchenDrohung um so berechtigter, je weniger einObergeneral die Menschen schonen durste.Dem Hocke, dem 50,000 Mann und 400Kanonen zu Gebothe standen, konnte derHerzog von Braunschweig nur Z2,v0O Mannund 200 Kanonen entgegenstellen. Dennochfielen die Angriffe, die Hoche drey Tagehinter einander (29. zo. Nov. und 1. Dec.)

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