270
nes Petschaft; jenen für seine Gemahlin,dieses für seinen Sohn. Gegen 9 Uhr wurdeer zur Hinrichtung abgeholt. Er bestieg denWagen mit der standhaftesten Fassung. Aus«ser dem Beichtvater, sahen noch zwey Offi-ricre von der Gens'darmerie in demselben.Der Wagen war von einer beträchtlichen Amzahl von Gcnsd'armcrie, unter der. Anfüh,rung von Sautcrre, umringt. Uni io Uhrlangte er auf dem Revolutionsplatze an. DieNichrbühne stand nicht weit von dem Piede,sial der Starue Ludwigs XV, dem Gartender Tuilericn gegenüber, auf dem jetzigenPlatze de la Concorde. Sic war von 12 bis15,000 Bewaffneten umringt. Am Fuße derBühne sprach Ludwig noch fünf Minutenlang mit seinem Beichtvater. Sodenn stieger mit männlicher Festigkeit hinauf. Er trugein violettes Kleid, eine weiße Weste, undgraue Beinkleider. Die Haare waren frischt.Die Gesichtsfarbe zeigte sich gesund. AlsLudwig das Gerüst bestiegen hatte, trat ereinige Schritte vor, und sprach, dem Volke,oder eigentlich der bewaffneten Mannschaft, diedas Gerüst umringte, zugewender: „Franzo,sen! ich sterbe unschuldig; ich verzeihe mei«
neu