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20 (1808)
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festgesetzt', daß jeder, der noch fernerhin überdas gefällte Urlheil sprechen würde, als einSlörer der öffentlichen Ruhe anzusehen wäre.In der Sitzung vom I9ten bis zum 2Ote»wurde endlich, durch eine Mehrheit von 29Stimmen, beschlossen, daß das Urtheil ohneAufschub, und zwar in Zeit von 24 Slumden, vollzogen werden sollte.

Sonntags (20. Jan.) begab sich der Zu«siizminister Garat, nebst zwey Mitgliederndes Vollztchungsrathes, und einem Secretär,in den Tempel. Ludwig mußte die sein Ur,theil betreffende Protokolle vorlesen hören.Vergebens bath er um einen Aufschub vondrey Tagen. Kaum erlaubte man ihm nocheine Zusammenkunft mit feiner Familie, diebis Nachts halb elf Uhr dauerte. Hieraufließ Ludwig seinen Beichtvater, den vorlrefftliehen Edgeworth, einen Inländer, zu sichkommen. Dieser blieb bis 2 Uhr bey ihm.Am 2iten, an scineyz^Todestage, stand Lud,wig um 6 Uhr auf. Um 7 Uhr hörte erdie Messe an, genoß er das Abendmahl.Um 8 Uhr übergab er seinem KammerdienerClery einen Trauring, und ein kleines selber,

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