Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

2ZV

Kurfürst van der Pfalz (bcyde hatten De«fltzungen jenseits des Rheins) für rathsam,ihre Truppen gegen Frankreich fechten zulassen. Dagegen dachten die Fürsten vanNassau, und der Fürstbischof von Fulda,patriotisch genug, der Vertheidigung derNeichsfestung Maynz ihre Mannschaft zuwidmen. An diese schloß sich eine Ablhei»lung von 2oo östrcichischen Husaren, undein noch unbewaffnetes östrctchisches Depot»batallion, nebst einem Theil des mayuzftscben Schützencorps, an. Die Bürger undStudenten schienen auch zu den Waffen grct»fen zu wollen.

Aber die Zahl aller dieser Vertheidigervon Maynz war für die wettlaustigcn Fe»stungswerke noch lange nicht hinreichend.Die Aussenwerke konnten gar nicht besetztwerden. Der Gouverneur von Gymnich,ei» alrer, braver General, der von den zurVertheidigung einer Festung unentbehrlichenBedürfnissen wenig Kenntnisse hatte, ver»ließ sich auf den Bericht des Ingenieur«Major Eitenmayer, eines heimlichen Frcun»des der Franzosen. Seinem Berichte zu»

folge.