Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
229
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Herzen seiner maynzcr ttnterthanen heraus-zurcissen. Sie beschuldigten ihn, durch sei-ne übertriebene Prachtlicbe, besonders beyden beyden letztcrn Krönungen, die Schul-denlast des Staates ausserordentlich vergrö-ßert zu haben; sie erklärten ihn, wegenseiner Unterstützung der Emigrirten, undwegen der Theilnahme an diesem Kriege,für einen der vornehmsten Anstifter dessel-ben!

Durch eine solche Darstellung seines Be-nehmens, durch manches, was man vonseinem wollüstigen Privatleben erzählte, ent-zog man ihm die Liebe von vielen seinerUnterlhancn so sehr, daß sie der Ankunftder Franzosen mit Sehnsucht entgegen sahen.Die meisten wünschten wenigstens, daß mandie Stadt dem Schicksale, mit Gewalt ein-genommen zu werden, entziehen möchte.Diesen Wunsch rechtfertigte der schlechte Ver-theidigungsstand, in welchem sich Maynz be-fand. Seine eigentlichen Vertheidtgcr, diemaynzische Soldaten, waren bey Speyer ge-fangen worden. Der Landgraf von Hessen«darmstadt fand es, eben so wenig als der

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