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er vielmehr in manchem Punkte eine klugeNachgiebigkeit bewiesen. Als Staatsmannbesaß cr eine musterhaste Offenheit, undwenn cr sich von dem Benehmen seiner Be<amtcn und Diener geheime Anzeigen machenließ, so lhat cr es in der edlen Absicht, denungerechten Handlungen) dle sie begehenkönnten, zu rechter Zeit vorzubeugen.
Leopold II hinterließ eine zahlreiche Fa»milie. Seinem zwcytcn Sohne Ferdinand(geb. 1769) wurde das Großherzogthum Tos«cana zuTheil. Der dritte, Karl (geb. 1771)hak sich in der Geschichte des folgenden Krie-ges ein ruhmvolles Andenken gestiftet. Derälteste, Franz II (geb. 12. Febr. 1768) über-nahm, als Nachfolger seines Vaters, dieRegierung der östreichischen Monarchie, undihm fiel das traurige Loos, den Krieg mitFrankreich nicht vermeiden zu können. Alscr den französischen Prinzen den Tod seinesWaters meldete, fügte cr die Versicherunghinzu, daß cr dessen Grundsatze und Maß-regeln unverändert befolgen würde. Indes-sen hatte Ludwig XVI, an Leopolds Todes-tage, seinem Minister zu Wien den Auftrag
gege-