Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
132
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nicht Monsieur, und de» Grafen von Artoisnicht Bruder gencnnt hatte. Seine Borstel«lungen, antworteten sie ihm, verdienten kei<ne Rücksicht, weil er eben so wenig physisch alsmoralisch ftey handeln dürfe.

Zu der hartnäckigen Weigerung der Prin«zen, in ihr Vaterland zurückzukehren, trugdie freundschaftliche Aufnahme, die sie inDeutschland fanden, trug die Aussicht, diejetzt herschcnde Parthey in Frankreich durchHülfe Oestrichs und Prcussens zu übermal«tigeu, sehr viel Hey. Die freundschaftlicheAufnahme fanden die Prinzen am Hofe desKurfürsten von Trier, zu Coblcnz, wo sichbald ein Hofstaat, eine Garde um sie herversammelte, wo sich ein Gerichtshof bildete,durch welchen sie sogar die Einwohner vonCobleuz und des umliegenden Bezirkes ihrerGcrichtbarkeit unterwarfen. Sie unterhielttcn eine ihren Lettres de Cachet immer off-ne Vasttlle. Sie legten Waffenpiätzc undMagazine an; sie bildeten aus den Emigrie-ren, die sich an sie anschlössen, Compagnicn,Batallione. Anfangs lachte man in Paris überihre Anstalten; man hielt sie kaum einer

Ach-