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20 (1808)
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ihrer bcyden letzten Könige, Fehler dieserArt nur an ihren Monarchen zu sehen ge-wohnt waren, für die Marie Antonie schonals östreichische Prinzessin ein Gegenstand desHasses war. Ihren guten Ruf untergrubbesonders die Halsbandsgeschichte.

Marie Antoinette reihte durch ihre schöneBildung die Sinnlichkeit manches Wollüst-lings. Solche Wollüstlinge waren ihr Schwa-ger, der Herzog von Orleans, und derCardinal von Nohan. Orleans, der denCardinal, mehr als sich, von der liebenswür-digen Königin begünstigt glaubte, sann aufGelegenheit, seine Rachsucht zu befriedigen.Die Ausführung seines Wunsches theilte derMinister Vretcuil. Diesem, Ludwigs XVCabinccssccrclär, war von demselben die Ehrezuerkannt worden, die Marie Antonie alsBraut abzuholen. Doch Ludwig hatte schondem Prinzen von Soubise versprochen, demCardinal von Nohan diesen angenehmen Auf-trag zu geben. Der Prinz erinnerte jetztden König an sein Versprechen, und Bre,tcuil mußte das Creditiv, das ihn zu seinerGesandtschaft nach Wien berechtigte, wieder

heraus-