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Vielleicht ließen sich aber die schönen Er«Wartungen von einer solchen Revolution injedem andern europäischen Lande eher, alsin Frankreich, mit einiger Sicherheit voraus«sehen; in Frankreich, wo eine, in ihren vor«nehmstcn Theilen äusserst verderbte, Nationvon einem nach dem Guten eifrig strebenden,aber von untüchtigen und eingebildeten Mi«nistern schlecht geleiteten König, zu wenig mitkraftvoller Entschlossenheit regiert wurde.
Der öftre Ministerwechsel bewies schonzur Gnügc, wie wenig der schüchterne Lud«wig XVI dem ehrsüchtigen und ehrgeitzigcnNänkcspiel des Hofes entgegen zu arbeitenverstand ^). Die Person, die der Kreis dereben so verderbten, als ränkevollen Hofleuteumringte, war die Königin Marie Antoi«nette, eine Tochter der Kaiserin Marie The«resie (geb. 1755). Unter der Aufsicht dersorgsamen Mutter die schönsten Gaben desKörpers und Geistes entwickelnd, war sie,als Gemahlin des Dauphins Ludwig, fürdas pariser Publicum bald der Gegenstandseiner Bewunderung. Ihr ungeschmücktes,
uns
-) Theil xvui, S. 1S6-116.