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Thercsie Feldmarschall - Lieutenant und Inha-ber eines Infanterieregiments zu Brüssel,und hatte sich in den niederländischen Feld-zügen sehr ausgezeichnet, als ihn Wilhelm IV,gleich nach dem Antritte seiner Statthalter-Würde, an seine Seite rief. Er folgte aberdiesem Rufe nicht eher, als nach drey Jah-ren (1750) und zwar gleichsam aus Gehor-sam gegen die Kaiserin. Als Gencralfeld-macscyall, und Gouverneur von Herzogen-busch', wurde er von dem Erüsiatthalter Wil-helm IV, in allen wichtigen Angelegenhei-ten , zu Rathe gezogen. Nach dem Todedesselben, ernannten die Gcneralstaaten denHerzog zum Mitvormund des minderjähri-gen Erbstatthalters, und zu dessen Repräsen-tanten als Generalcapitain. Zu dem Feld-marschallsgehalte von 20,000 Gulden, wur-den ihm noch 40,000 Gulden ausserordentli-cher Einkünfte vcrwilligt. Die deutsche Reichs-Versammlung ernennte thu (175z) zum Reichs«Generalfeldmarschall, und der König Georg IIvon Großbritannien trug ihm (1756) zwey-mahl, und zwar auf eine sehr schmeichelhafteWeise, den Oberbefehl über die alliirte Ar-mee in Deutschland an. Allein er lehnte
nicht