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Ubr, oder auch wohl etwas früher, sehte ersich zu Tische, und die Zahl derer, die anseiner Tafel Theil nahmen, bestand aus sie-ben bis zehn Personen. Die Unterhaltungwar eben so witzig, als munter. Sein Schlafdauerte nur kurze Zeit, oft nur bis gegenMitternacht. Er beobachtete eben sowohl inseinen Zeitvertreiben, als in seinen Geschafftten, die genaueste Ordnung.
Die vorzüglichen Gcistesgaben, den be-wundcrnswürdigen Scharfsinn, die unerschüt-terlichste Entschlossenheit und Geistesgegen-wart, die ein so ausgezeichnetes EigenthumFriedrichs II ausmachten, mahlen so vieleherrliche Auftritte seiner Geschichte. Er sprachsehr richtig französisch, ohne es richtig schrei-ben zu können. Vom Latein verstand er nurwenig. Im Deutschen, das er blos vonBedienten und Soldaten gelernt hatte, drückteer sich derb, aber auch gemein und niedrig,aus. Durch das Lesen französischer Origi-nalschriftsteller, so wie französischer Ucberse-tznngen der griechischen und römischen Elassiker,imgleichen durch den Umgang mit französi-schen und italienischen Gelehrten, hatte er
sich.