Z-7
führten, kamen nach Rom, zum Pablre.Durch dicse war der Pabst voll dem, waszu Wien vorgieng, schon so gut unterrichttct, daß er, als ihm der Cardinal H-rzan,im Nahmen des Kaisers, eine Anzeige da«von machte, zur Antwort gab: es wäre un-nöthig, dem heiligen Stuhle vvn dem, wotzu man die Gewalt zu haben glaube, Nachtricht zu geben. Die Generale der Mönchs-orden, denen die Verbindung mit den östrei-chischen Klöstern ganz entzogen war, bathenden Pabst auf den Knieen, sich ihrer anzu»nehmen. Plus VI faßte, vom lebhaftestenUnwillen durchdrungen, den crnstltchsten Enttschlug, Josephs geistlichen Reformen cntgetgen zu arbeiten. Die Geschichte seiner Vortganger ricrh ihm aber, weise Behutsamkeitanzuwenden. Eine Reise nach Wien sollte,wie er glaubte, die glücklichste Wirkung her-vorbringen. Dicse Reise erregte zu Wienerst ein Lächeln, und hernach als sie derPabst (15. Dec.) dem Kaiser wirklich an-kündigte, ein Erstaunen. Das Cardinalscoltlcgium befand sich wegen des pabstlichenSchrittes in Verlegenheit; aber Plus setzteseine Reise wirklich fort. Als er (1782
am