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äussrten sich so schön in den Toleranzedicke(15. Oct. 1781) in welchem er nicht nurden Protestanten, sondern auch den nichtuuirrcn Griechen, freyen Gottesdienst, undTheilnahme an Civil 1 und Militärstellen,zusicherte. Die heimlichen Protestanten wur«den sogar aufgefordert, sich öffentlich zu ih-rem Glauben zu bekennen, und die Zahl derNichikatholiken vermehrte sich dadurch bisüber vier Millionen. Diese Reltgiousdul«dung erstreckte sich auch auf die zoo,ooo Ju-den, die in dem östreichischen Staate lebten.Sie durften ihre Kinder in die öffentlichenSchulen schicken; sie durften Fabriken an-legen, und Landgüter pachten, wenn siedie letztem von jüdischen Knechten bearbeitenließen. Juden wurden Edelleute, Räche.Diese Duldung und Begünstigung der Nicht«katholiken erregte aber den lautesten Wider-spruch der katholischen Bischöfe, die es zumGegenstaude ihres eifrigsten Bestrebens mach-ten, die genaue Befolgung des Toleranz«edictes zu verhindern und einzuschränken.
Die lebhaften Klagen, die die Bischöfeüber Josephs Neuerungen «m Kirchenstaate
führten,