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am 22. Marz) zu Wien ankam, wurde ervon dem Kaiser auf die freundschaftlichsteArt empfangen. Als ihm der Kaiser denehrwürdigen Kaunitz vorstellte, schüttelte die«scr auf treuherzige Art die Hand, die ihmdcrselde zum Kusse darreichte. Am Oster«feste hielt Pms in der Stcphanskirche einfcyerlichcs Hochamt, dem Joseph aber nichtbeywohnte, weil der Thron des Pabstes dieHöhe des kaiserlichen um eine Stufe über-steigen sollte. Joseph ließ sich auch auf keinemündlichen Unterhandlungen mit dem Pabsteein. Er bath sich seine Wünsche schriftlichaus, um sie feinen Theologen vorlegen zukönne». Josephs System blieb in der Haupt-sache feststehen; nur in einigen Nebensachenbewiesen sich Joseph und Kaunitz etwas nach-giebig. Man gestattete den Bischöfen, sichvom Pabst ein für allemal die Dispensationin chlichen Handeln übertragen zu lassen;auch sollten die Provincialen der Klöster ihreBerichte wieder nach Nom schicken dürfen.Wahrend der Anwesenheit des Pabstcs, wares keinem inländischen Bischöfe erlaubt, nachWien zu kommen, oder sich an denselben,in kirchlichen Angelegenheiten, zu wenden.
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