Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
302
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Z02

(1778 Jan.) mit dem größten Erstaunenein östreichisches Herr in Bayern eindringen,und noch standen 60,000 Sestrelcher an derGränze. Allen weitaussehendcn Streitig-ketten abgeneigt, folgte er (11. Jan.) umso williger dem Rathe seiner gewonnenenMinister, dem Kaiser und setner Mutterganz Niederbaycrn, nebst der schwäbischenHerrschaft Mindelheim, und andern Besi-tzungen, abzutreten. Dem Vergleiche, dener deswegen schloß, widersprach jedoch nichtnur der Herzog von Pfaizzweybrück'en, son-dern auch der Kurfürst von Sachsen. Je-nem war es, als dem künftigen Nachfolger,nicht gleichgültig; dieser machte, wegen derMobiliar- und Ailodialverlasienschaft, eineForderung von 47 Millionen Gulden. Auchder Herzog von Meklenburg erklärte einenTheil des bayrischen Landes, und zwar dieLandgrafschaft Lcuchtenburg, die der Kaiserzu den erledigten Ncichslehncn rechnete, fürsein Eigenthum. Alle diese Fürsten verlie-ßen sich nun auf die kraftvolle UnterstützungFriedrichs ll.

Dieser