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spielte sie mit einem Abbeü einen Licbcshan«del. Sie kam hierauf zu einer Modchnnd-lerin. Nun durchstreifte sie, mit einem Körb-chen voll Plunderkram, die Gassen von Pa-ris. Diese Strcifercyen brachten sie miteiner berüchtigten Liebesunterhändlcrin in Be-kanntschaft. Bey dieser fand sie ihr Pathezu seinem großem Erstaunen und Aerger.Nach noch einigen vorübergehenden Liebschaf-ten, gelang cS endlich der Dcmviselle l'Auge,das Vertrauen einer Dame sich zu erwerben,die sie zu ihrer Gesellschafterin machte. DieUndankbare verführte ihren Sohn! Nunnahm sie (1767) der Graf du Varry, ausdem Bezirke von Toulouse, ein ausschwei-fender Wollüstling, zu sich. Dieser wuchertemit ihreu Reihen, bis sie de la Borde oderle Bel, der erste Kammerdiener Ludwigs XV,(1768 Jun.) würdig fand, seines Monar-chen Mattrcsse zu werden. Le Bel, derStifter und Vorsteher des Hirschparks, mußtesie, nach den Anweisungen des in diesemPunkte so sinnreichen Richelieu, vorher prü-fen, und Ludwig war mit ihren Talente»äusserst zufrieden.
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