Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
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Die Dubarry wußte sich bald in den Ge-schmack Ludwigs XV so glücklich cinzustuditreu, daß sie sein ganzes Zutrauen erwarb.Richelieu, und der Duc d'Aiguilion, gabenihr den Rath auf der feyerlichen Vorstellungam Hofe zu bestehen. Sie wurde dadurchum so eher in den Stand gefetzt, den ihnenso verhaßten Choiscnl zu stürzen. Auch wurde,aller Gegcnbcmühungcn desselben ungeachtet,die Dubarry dem Hofe mit fcyerlichem Ge-pränge, als die vorzügliche Geliebte des Mo-narchen, präscutirt. Zugleich wurden ihr dieZimmer der Pompadour eingeräumt. Vonjetzt an arbeitete sie aber auch, mir Chotseulsübrigen Feinden vereinigt, das Ende seinesMinisteriums herbeizuführen. Der thätige,oft gewaltsam durchgreifende Choifeul hatte sichmanche Feinde gemacht. Alle diese lauertennun auf eine Gelegenheit, seine Entfernungzu bewirken.

Diese verschaffte ihnen eine zwischen Frank-reich und Spanien auSgebrochnc Uneinigkeit.Die Veranlassung zu derselben gaben die aufder Ostseitc von Patagonien und der magel-lanischcn Meerenge liegenden Falklandsinscln,

die