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18 (1807)
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bessern Lebenswandel hinneigte, daß er sichseiner Gemahlin wieder näherte. Aber auchdiese starb (24. Jun. 17-68). Vergebensarbeitete nun Choiscul daran, dem König, inder Person einer jungen Erzherzogin von Oest-reich, eine andre Gemahlin zu geben; erhob sie, als er seine Mühe vereitelt sah,für den neuen Dauphin auf. Ludwig kehrteindessn wieder zu den Vergnügungen seinesHirschparkes zurück. Seinem leeren Geisteund Herzen war ein weiblicher Umgang ganzunentbehrlich. Diesen fand er endlich in derGesellschaft der du Varry.

Die Herkunft dieser berüchtigten Frauumschwebte so viel Dunkelheit, daß man sielange für die Tochter eines Pfaffen und seinerKöchin ausgab. Endlich überzeugte man dasPublicum, daß ihr Vater, Gomart von Vau-bcrnicr, Commis bey dem Steucrwesen zuVaneaulcurs, gewesen sey. Der Provineial-vermalter Monceau war derjenige, der sie(1744) aus der Taufe hob, und der, alsder Vater starb, dessen Pflichten übernahm.Das schöne Mädchen unterlag der Verfüh-rung sehr frühzeitig. Schon im igten Jahre

spielte