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einem Briefe erklären, daß er von ihrerUntreue überzeugt wäre. Die von ihm vollezogenc Unterzeichnung der königlichen Befehleschrieb Strucnsce der Vequemlichkeitsliebedes Königs zu. Sein Freund Brandt hatteeinst, einem muthmilligcn Scherze sich zusehr überlassend, den König am Halse undam Finger verwundet. Dieß wurde ihm jetztfür ein Staatsverbrechen angerechnet. DieCommission fand überhaupt die Anklagen dcSGeneralfiscals so überzeugend, daß sie (25.April) ein Urtheil sprach, wie es Struen-sccs Feinde nur wünschen konnten. Mansprach ihm und dem Grafen Brandt Vermö-gen, Ehre und Leben ab. Drey Tage her-nach (28. April) wurden Slruensce undBrandt, vor dem Thore zu Kopenhagen,auf eine schreckliche Weise hingerichtet.
Die Königin Mathilde, wurde von denbeyden Staatöministern Schack und Thottvernommen, und ob sie gleich den uner-laubten Umgang mit dem Grafen Strucn-sce standhaft leugnete, so glaubte man sichdoch berechtigt, ihre eheliche Verbindung mitdem Könige, aufzuheben. Der großbritan-Gkllctti Weltg, 18? Th. C nische