Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
34
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Nische Minister Keilh, erklärte sich', im Nah«mcn ftincs Königes, gegen jede gewaltsameBehandlung der Prinzessin so ftyeriich, daßer, im Falle, daß man sich dieselbe erlau«bcn würde, mit einem Bombardement derStadt Kopenhagen drohete. Die KöniginJuliana hatte die Prediger angereiht, dieKönigin Mathilde selbst von der Kanzel her-ab zu verdammen ; t sie hatte sie Wechsels«weise durch zwey Geistliche crmahnen lassen,ihre übrigen Tage der thranenvollen Be«reunng ihrer Vergebungen zu widmen; abersie hielt es doch für bedenklich, ihre Rach-sucht gegen die unglückliche Mathilde weiterzu treiben. Sie gab sich vielmehr das An-sehn einer großmüthigen Mäßigung. EineFolge derselben war die Verabredung mit demgroßbrirannischcn Hofe, daß Machilde im Be-sihe aller ihrer Geburch und ihrem Standezukommenden Vorzüge auch fernerhin bleiben,und einen Jahrgebalr von Zo,ooo Thalerngenießen sollie. Die Prinzessin Luise wurdedem seclandischen Stifte Walloe zur Erzie-hung anvertraut. Die Mathilde selbst ver-setzten zwey englisch- Fregatten (im May)nach Deutschland, wo ihr ihr Bruder, der

König