4-7
ihm Hülse leisten konnte. Der sich sogleichversammelnde Reiehsrarh erklärte die Thron»besteigung Gustavs III, und der General»licutenant Schesser eilie nach der stauzösischenHauptstadt, mit der Versicherungsurkunde,die Gustav unterzeichnen sollte. Ehe der Kö»nig von Paris abreiset?, zahlte man ihnidie Hälfte der schuldiggeSliebenrn anderthalbMillionen Livres aus; die übrige sollte ernach der glücklichen Ausführung einer Nevo»lution erhalten. Man versprach ihm auchjährliche Subsidien. Merkwürdig ist das,was sein Snkel, der große Friedrich, den erin Berlin besuchte, in einem Briefe and'Alcmbcrt über ihn urtheilte. „Er ist"sagte er unter andern „liebenswürdig, undvoll Kenntnisse; aber wie viele Gelegenheitwird er finden, seine Standhaftigkeit zuüben! Es ist ein schreckliches Schicksal, injenem Lande König zu seyn!"
Der ftchsundzwanzigjährige König leiteteden Plan zu einer Revolution, die ihm einsder Würde des schwebischen Staates ange»messene Uneingeschränktheit verschaffen sollte,mit musterhafter Klugheit und VorsichtigkeitEailctti Weltg, i/r TH, D d ein.