war. Aber in keiner derselben herrschte einungestümerer Neligionscifer, als in derjeni-gen, die der Bischof Krasinski von Kaminiczzu Bar in Podolicn errichtete. Die Folgevon diesen Confüderationen waren blnrigeHandel, waren Fehden, wclcbe die Ruhevon allen Provinzen störten. Nur die rufst-sehe Macht brachte sie in ihre Scbraukcn zu-rück. Aber eben dieser gebiethende Einflußauf Polen, den sich Katharina anmaßte,war den Nachbarn des polnischen Staates,als dem deutschen Kaiser, und der Pforte,gar nicht gleichgültig. Oestreich war aufPreussen, das Rußlands Uebcrmacht beför-dern half, eifersüchtig. Es sehte ihr einst-weilen aber nur heimliche Ranke entgegen;es suchte Frankreich mit in'das Spiel zu zie-hen, welches die Gegner Nußlands auch durchGeld und Emmissartcn unterstützte. Frank-reichs Gesandter zu Constanrinopel bewirkteauch, daß die Pforce den Entschluß faßte, sichder polnischen Katholiken gegen Rußland anzu-nehmen, daß sie den Anführern derselben,Krasinski, Pulawski und Potocki (1769) einegünstige Ausnahme gestattete. Die katholi-sche Confödcration unterstand sich nun (177^)
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